Das Projekt

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©Foto: Roland Scheitz

(Foto v.l.): Bodo C. Wenz (Woltmershausen), Harald Fietz (Grambke), Gerd Monsess (Schwachhausen), Günter Reimann (Findorff), Hans Jacob (Weyhe), Gunnar Dörwald (Findorff), Wilfried Brandes-Ebert (Hastedt)

In den Nachkriegsjahren gehörte es für viele Familien und ihren Gästen zur Tradition, am Wochenende im Hafen Schiffe aus aller Welt zu sehen. Das Hafenarchiv im Hafenmuseum/Speicher XI und der Bremer Schiffsmeldedienst möchten das Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“ vorstellen.

Schiffs- und Hafenumschlagsdaten von Frachtschiffen werden in einer Medienbox präsentiert.

Der Bremer Schiffsmeldedienst verzeichnete in der 1960er Jahren zu Spitzenzeiten bis zu 12.000 Schiffsmeldungen pro Jahr. In den stadtbremischen Häfen wurden Güter wie Baumwolle, Wolle, Tabak und Kaffee umgeschlagen. Mit dem Strukturwandel in der Schifffahrt vom Stückgut zum Container waren der Überseehafen und der Europahafen nicht mehr zeitgemäß. Die Industriehäfen, sowie der Holz- und Neustädter Hafen sind heute die Schwerpunkte des Hafenumschlages.

Das Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“ dokumentiert die Boomzeit der stadtbremischen Häfen.