Bremer Hafen-Nostalgie zum Aufhängen

Weser-Kurier vom 14.07.2017
Heimathafen Bremen, 50er bis 70er Jahre, Kalender 2018

Hafennostalgie, Hafenflair – davon ist in der Überseestadt nichts mehr zu spüren, dort, wo früher über Jahrzehnte Handelsschiffe gelöscht wurden. Wer wissen will, wie es damals dort ausgesehen hat, der kann sich ein Stück Hafen mit nach Hause nehmen und aufhängen: Der WESER-KURIER hat für das kommende Jahr den Kalender „Heimathafen Bremen“ aufgelegt.

Verkaufsstart ist am Sonntag, 16. Juli, auf dem Speichermarkt, der von 11 bis 17 Uhr am Speicher XI in der Überseestadt stattfindet. Außerdem kann der Kalender ab Montag für elf Euro auch in allen WESER-KURIER-Zeitungshäusern gekauft werden. Die Aufnahmen, die in den 1950er- bis 1970er-Jahren von Fotografen wie Hans Brockmöller, Karl Schmidt, Klaus Sander, Georg Schmidt und Jochen Stoss entstanden sind, zeigen nicht nur den Überseehafen, sondern auch Hafenszenen aus den anderen stadtbremischen Häfen, die auch heute noch größtenteils als solche genutzt werden.

Der Verkauf der Kalender – das Foto zeigt die „MS Atlas“ 1951 im Überseehafen – findet am Sonntag am Stand von Hafenmuseum und Hafenarchiv statt. Der Erlös kommt dem Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“ zugute, bei dem im Hafenmuseum im Speicher XI eine Datenbank zu all den früheren Schiffsbewegungen samt Fotos aufgebaut wird. „Wir wollen mit der Datenbank 2018 an den Start gehen“, so Mitinitiator Wilfried Brandes-Ebert, der zusammen mit Annemarie Block vom WESER-KURIER-Archiv auch die Idee für den Kalender und die Bilder ausgesucht hatte.

(Text: Peter Hanuschke, Weser-Kurier – Foto: Charlotte Behr)

Die zweite Auflage des Kalenders ist jetzt wieder über den Online-Shop des Weser-Kuriers verfügbar! (AUSVERKAUFT!)