Willkommen

beim Online-Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“

Im Kulturhaus Walle haben sich vor 20 Jahren ehemalige Beschäftigte der Hafenwirtschaft getroffen und einen Gesprächskreis Hafen gegründet. Im Stadtteil Walle wohnten viele Hafenarbeiter, die über Generationen im Hafen gearbeitet haben bzw. arbeiten.

Der Gesprächskreis „Hafengeschichte/Geschichtskontor Brodelpott“  sammelte Dokumente, Erlebnisberichte und Fotosammlungen mit dem Schwerpunkt Hafen und Schifffahrt.

Mit der Gründung des Hafenmuseums im Speicher XI 2004 verlagerte der Gesprächskreis sein Domizil von der Schleswiger Straße in die Räume des Hafenmuseums.
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Die Fotosammlung wurde ständig ergänzt und durch neue Sachthemen erweitert.
Die Archivarbeit wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter durchgeführt. Aus dem Gesprächskreis wurde das HAFENARCHIV als Dependance des Kulturhauses Walle im Hafenmuseum.

Seit 2012 beschäftigt sich das Hafenarchiv mit dem Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“ (Sammlung von Umschlagsdaten von Frachtschiffen nach 1945)

Sie können uns auch im Hafenmuseum besuchen.
Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag & Sonntag von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. (Telefon: 0421/800-5544)

e-Mail: hafenarchiv@kulturhauswalle.de

HAFENMUSEUM SPEICHER XI
Am Speicher XI 1 // 28217 Bremen
www.hafenmuseum-speicherelf.de

Aktuelle Pressemitteilungen

Zeitreise zum Bremer Schiffbau

Weser-Kurier vom 13.07.2018
„Schiffbau in Bremen – 1954 bis 1979“, Kalender 2019

Vor ziemlich genau sechzig Jahren lief das Frachtmotorschiff „Schelde“ bei der AG Weser vom Stapel. Stolze 12000 Tonnen trug der Koloss – und war nur ein Ereignis der hiesigen Werften. Der WESER-KURIER zeigt die Vielfalt des Schiffbaus vergangener Zeiten in einem Kalender für das nächste Jahr. An diesem Sonntag, 15. Juli, beginnt der Verkaufsstart auf dem Speichermarkt in der Überseestadt am Speicher XI von 11 bis 17 Uhr am Stand des Hafenmuseums und Hafenarchivs. Ab Montag ist der Kalender dann in den Zeitungshäusern des WESER-KURIER erhältlich. „Schiffbau in Bremen – 1954 bis 1979“ kostet elf Euro. Die Einnahmen am Sonntag kommen dem Projekt „Bremer Schiffsmeldungen“ zugute. Weiter →

Mir ging es immer um die Sache

THB vom 01.06.2018
MS „BREMER HANDEL“ (Foto: Gerd Monsees)

Gerd Monsees berichtet über seine Ausbildung bei der Reederei Bruno Bischoff vor mehr als 50 Jahren.

Anfang 2018 hat Gerd Monsees die zweite, überarbeitete Auflage seiner Chronik der Reederei Bruno Bischoff veröffentlicht. Im THB berichtet er jetzt über seine Ausbildung als Schifffahrtskaufmann, wie man heute sagen würde.

Nun ist es über 50 Jahre her, als ich 1966 meine Lehrzeit bei der Firma Nicolaus Haye & Co zum „Kaufmann im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe“ begann. In einer Zeit ohne Smartphone, ohne Internet und ohne PC. Von der Firma Bischoff war ich sofort angetan. Denn dort gab es eine Reederei, eine Schiffsmaklerfirma, eine Stauereigesellschaft und ein eigenes Weiter →

Kapitäne und Schiffe: „Herzogin Cecilie“ als Namensgeber

Weser-Kurier vom 03.05.2018
Die „Herzogin Cecilie“ als Namensgeber: ein Gemälde des Viermasters vom Worpsweder Maler Ernst Menzel. (Foto: Albrecht-Joachim Bahr)

Bei der Frage nach der Birkenfelsstraße oder der Spreesteinstraße werden vermutlich auch viele ortskundige Waller noch ins Grübeln kommen. Wie die Straßen in der Überseestadt zu ihren Namen kamen.

Bei der Frage nach der Birkenfelsstraße oder der Spreesteinstraße werden vermutlich auch viele ortskundige Waller noch ins Grübeln kommen. Vor einigen Tagen traf sich im Hafencasino am Waller Stieg eine Gruppe gestandener Herren, die nicht nur genau wissen, wo sich diese Straßen befinden – sondern auch, wie sie und ihre Nachbarn zu ihren Namen kamen. Die Rede ist vom Straßennachwuchs in der Überseestadt, und jeder dieser Herren könnten darüber ein Buch schreiben.

Taufpate der Straßen war der Waller Beirat, und die Idee dazu ist inzwischen mehr als ein Jahrzehnt alt, erzählt Wolfgang Golinski. „Die Benennung neuer Straßen ist in Weiter →

Bilder zeugen vom Auf und Ab der Werft

Weser-Kurier vom 27.11.2017
Heinz Scheel (Mitte) übergab Angela Piplak und Bodo Wenz vom Hafenarchiv Erinnerungsstücke aus seiner Arbeitszeit bei der AG Weser von 1950 bis zur Werftschließung 1983. (Foto: Roland Scheitz)

Sie sehen nur aus wie zwei unscheinbare, etwas altmodische Fotoalben. In Wirklichkeit sind sie ein Schatz. Heinz Scheel schenkt dem Hafenarchiv seine Erinnerungen aus 33 Schiffbauer-Jahren bei der AG Weser.

In der vergangenen Woche übergab Heinz Scheel aus der Neustadt dem Hafenarchiv Erinnerungsstücke aus seiner Arbeitszeit bei der AG Weser. Für Angela Piplak, die schon vorher in den Alben blättern durfte, stecken sie voller aufregender und wertvoller Entdeckungen. Denn sie enthalten genau das, was das Geschichtskontor im Kulturhaus Walle besonders gerne sieht.

Zum Beispiel das Schwarz-Weiß-Foto des jungen Mannes mit dem konzentrierten Gesichtsausdruck und der ordentlichen Seitenscheitelfrisur, der auf Knien auf dem Hallenboden rutscht. Die Aufnahme aus dem Jahr 1954 zeigt den frisch gebackenen Schiffbauergesellen Heinz Scheel bei seiner Arbeit. Zeitlich umspannen die Alben die 33 Jahre, in denen Heinz Scheel für die AG Weser arbeitete – von seinem ersten Lehrtag am 1. April 1950 bis zum Untergang der Werft, der auf einen Schlag Tausende arbeitslos machte. „Bis zum bitteren Ende“, sagt der heute 82-Jährige. Besonders interessant seien dabei die Bilder der frühen Jahre, Weiter →

Bremer Hafen-Nostalgie zum Aufhängen

Weser-Kurier vom 14.07.2017
Heimathafen Bremen, 50er bis 70er Jahre, Kalender 2018

Hafennostalgie, Hafenflair – davon ist in der Überseestadt nichts mehr zu spüren, dort, wo früher über Jahrzehnte Handelsschiffe gelöscht wurden. Wer wissen will, wie es damals dort ausgesehen hat, der kann sich ein Stück Hafen mit nach Hause nehmen und aufhängen: Der WESER-KURIER hat für das kommende Jahr den Kalender „Heimathafen Bremen“ aufgelegt.

Verkaufsstart ist am Sonntag, 16. Juli, auf dem Speichermarkt, der von 11 bis 17 Uhr am Speicher XI in der Überseestadt stattfindet. Außerdem kann der Kalender ab Montag für elf Euro auch in allen WESER-KURIER-Zeitungshäusern gekauft werden. Die Aufnahmen, die in den 1950er- bis 1970er-Jahren von Fotografen wie Hans Brockmöller, Karl Schmidt, Klaus Sander, Georg Schmidt und Jochen Stoss entstanden sind, zeigen nicht nur den Überseehafen, sondern auch Hafenszenen aus den anderen stadtbremischen Häfen, die auch heute noch größtenteils als solche genutzt werden. Weiter →

Bremer Hafengeschichte in Bildern

 Weser Report vom 28.05.2017
Wilfried Brandes-Ebert (l.) und Bodo Wenz gehören zu den Ehrenamtlichen, die Bremens Hafengeschichte aufarbeiten.

15.000 Fotos – so groß ist der Bestand des Hafenarchivs vom Kulturhaus Walle. Ein Drittel der Bilder haben die acht Ehrenamtlichen bereits digitalisiert, aber 10.000 Bilder warten noch auf ihre Bearbeitung.

„Wer Interesse hat, kann sich Bilder auf Papier nachbestellen“, erzählt Wilfried Brandes-Ebert. Wie viele seiner Hafenarchiv-Mitstreiter hat er früher im Hafen gearbeitet und weiß deshalb so manche altes Motiv einzuordnen. Die Fotos stammen sowohl aus Privatsammlungen als auch aus den Beständen ehemaliger Werksfotografen der im Hafen ansässigen Betriebe, Weiter →

Gerettete Erinnerungen

Weser-Kurier vom 21.11.2016
Detektive in Sachen Schiffsmeldungen. (Foto: Walter Gerbracht)
Detektive in Sachen Schiffsmeldungen. (Foto: Walter Gerbracht)

Gerd Monsees hat die Geschichte der Reederei Bruno Bischoff niedergeschrieben

Wenn die Männer vom Hafenarchiv ihren Jahresausflug machen, dann geht es selbstverständlich in den Hafen. Denn dort gibt es selbst für alte Hafen-Hasen immer noch etwas Neues zu entdecken. Und antreffen kann man sie anschließend in einem echten Hafen-Original: In der Anbiethalle, die vor einigen Monaten in der ehemaligen Bahnmeisterei einen neuen Standort gefunden hat. Mit dem ambitionierten Projekt „Schiffsmeldungen“ geht es fleißig voran, berichteten die Gäste aus dem Hafen-Archiv. Und einer der Ihren hatte gerade ein wahres Mammutwerk vollendet. Gerd Monsees hat jetzt seine Chronik der Reederei Bruno Bischoff vorgelegt. Weiter →

Die Entstehung eines Digitalen Schiff-Archivs

echt Walle Nr.6 | Sommer 2016
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Wilfried Brandes am Kopf des Europahafens.

Sisyphusarbeit für Schiffsliebhaber

Es klingt ganz schön verrückt, wenn eine Gruppe von Schiffsliebhabern sich zum Ziel gesetzt hat, die Daten von sämtlichen Schiffen, die zwischen 1945 und 1990 in den Bremer Freihäfen angelegt haben, zu digitalisieren. Schließlich verzeichnete der Bremer Schiffsmeldedienst in den 1960er-Jahren bis zu 12.000 Schiffsmeldungen pro Jahr.

Diese Sisyphusarbeit leisten sieben Ehrenamtliche, namentlich Bodo Wenz, Harald Vietz, Günter Reimann, Gerd Monsees, Hans Jacob, Gunnar Dörwald und Wilfried Brandes-Ebert. Letztgenannter ist der Leiter des Projekts. Weiter →